Jörg Heinz | Portrait
Webseite der Marke Jörg Heinz der Jörg Heinz GmbH & Co. KG, Neulingen/Germany
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Portrait

Jörg Heinz – Portrait

Das erste variierbare Schmucksystem
im modernen Schmuckdesign

Das Jahr 1968 war gesellschaftlich in Deutschland und in ganz Europa bedeutsam. Die erste Nachkriegs-Generation machte mit neuen Wertvorstellungen lautstark auf sich aufmerksam. Jörg Heinz, 1942 geboren, hatte an der Kunst- und Werkschule in Pforzheim bei Professor Reinhold Reiling die neuen Werte im modernen Schmuck der Gegenwart erfahren. Nach einem vierjährigen Auslandsaufenthalt in Dänemark, bei dem er den modernen Designschmuck Skandinaviens und seine Frau Irene kennenlernte, kehrte er 1968 in seine Geburtsstadt zurück. Im gleichen Jahr gründete Jörg Heinz seine Firma in seinem Elternhaus in der Ringstraße 4. Zunächst entwickelte er Perlenschmuck, hauptsächlich Unikate und kleine Serien. Es bedurfte viel Überzeugungskraft, die Stücke an Juweliere zu verkaufen. Die Konkurrenz in der damals boomenden Pforzheimer Schmuckindustrie war mächtig. Innovative Gestaltung war Ende der 60er Jahre noch kaum gefragt.

Bei seinen Schmuckentwürfen, ebenso wie im Gespräch mit Kunden, entdeckte der junge Gestalter und Goldschmied schnell den „Problempunkt“ eines jeden Colliers: die Schließe. In der Geschichte der Schmuckkultur war das Schloss, oft ein einfacher Haken, von den Schmuckgestaltern eine wenig geliebte und vernachlässigte Notwendigkeit. Auch für die Schmuckträgerin stellte das Öffnen des Collierverschlusses im Nacken ein Problem dar. Nach intensiven Überlegungen und Experimenten fand Jörg Heinz 1974 eine überraschende Lösung. Er rückte die Schließe in das Zentrum der Schmuckleidenschaft und machte sie zum attraktiven Mittelpunkt des Colliers. Die Zeit, in der „Schlösser“ nur ein Schattendasein führen durften, war vorbei.

Form follows function

Die Genialität der Schließe von Jörg Heinz beginnt bei der spielend einfachen, aber sicheren Funktion. Sie ist von jeder Schmuckträgerin vor dem Körper durch eine  einfache Druck- und Drehbewegung zu öffnen und zu schließen. Gleichzeitig hält die präzise Mechanik das augenfällige Schmuckstück sicher fest. Eindrucksvoll konnte die Schließe fortan die Position eines eigenständigen Schmuckstücks einnehmen. Und zwar da, wo es alle Blicke unwiderstehlich anzieht.

Die Erfindung der modernen Schmuckschließe im Jahr 1974 war aber mehr als nur eine technische und gestalterische Innovation. Als auswechselbares, attraktives Schmuckstück stellten die Schlösser von Jörg Heinz eines der ersten variierbaren Schmucksysteme im modernen Schmuckdesign dar. Schließlich erfüllte es auf interessante Weise eine Forderung der Moderne, dass nämlich die Form der Funktion folgen soll.

Passend für jeden Frauentyp, für jede Mode und jede Gelegenheit

Eine Kette, ob aus Perlen, Gold, Platin, Edelsteinen, Korallen oder Edelstahl, lässt sich durch die auswechselbaren Schließen seitdem spielend leicht verwandeln. Damit erlaubte Jörg Heinz der Schmuckträgerin eine neue gestalterische Freiheit. Sie kann ihren Halsschmuck jeder Mode und jeder Gelegenheit anpassen: dem schlichten oder schmuckbewussten Alltag, dem gediegenen Businesslook, dem festlichen Abend.

Mit scheinbar unerschöpflicher Kreativität schuf der  Firmengründer seit 1974 einen ganzen Kosmos an Schließen – für jeden Frauentyp und für jedes Schmuckbedürfnis. Es entsprach dem gewachsenen Selbstbewusstsein moderner Frauen seit den 70er Jahren, dass sie mit den variablen Schmuckschließen von Jörg Heinz zu Mitgestalterinnen ihres individuellen Auftritts wurden.

Hightech, Handwerkskunst und ein echtes Familienunternehmen

Über vier Jahrzehnte hat die Manufaktur Jörg Heinz ihr technologisches und handwerkliches Können verfeinert. Mit dem Umzug in die neue Manufaktur in Neulingen bei Pforzheim im Januar 2007 entstand endlich der Raum, das kontinuierlich gewachsene Know-how logistisch optimal zu nutzen. Aber auch schon im alten Pforzheimer Betrieb wurden die Schmuckschließen von Jörg Heinz im perfekten Zusammenspiel von modernen Technologien und traditioneller Handwerkskunst weitgehend autonom produziert. CNC-gesteuerte Fräsmaschinen, Drehautomaten und Laser kommen seit langem zum Einsatz, um höchste Präzision zu erreichen. Die Schönheit der äußeren Formen und Oberflächen findet jedoch erst durch die Hand erfahrener Goldschmiede ihre Vollendung. So bilden Gestaltungsqualität und traditionelle Handwerkskunst auch im 21. Jahrhundert in der neuen Manufaktur die Grundlage des Schaffens.
Der Umzug im Januar 2007 bedeutete für die qualifizierten Mitarbeiter moderne Arbeitsplätze nach den neuesten Erkenntnissen. Er basiert auf dem Glauben in die eigene Kompetenz und an den Standort Deutschland.  Die Zuversicht von Jörg Heinz beruht nicht zuletzt auf dem Nachwuchs in der eigenen Familie.

Heute, in zweiter Generation, von den Söhnen Martin und Lars Heinz geführt, überrascht die Manufaktur mit immer neuen, raffinierten „Verwandlungskünstlern“ und edlen „Geheimnisträgern“ in Form von in sich wandelbaren Schmuckobjekten. So entstanden seit 2009 einzigartige, innovative Schmuckkonzepte mit Namen wie „Mystery Sphere“, „Magic Pendant“, „Revellion“ und „Companion“, die weltweit Beachtung fanden und zahlreiche Preise bekamen. Diese werden mit großer Leidenschaft für Perfektion und Design ausschließlich „Made in Germany“ gefertigt. Zusammen mit einem langjährigen, hoch qualifizierten Mitarbeiterteam fühlt sich das Familienunternehmen den Herausforderungen in der globalisierten Welt gewachsen. Seit Jahrzehnten vertrauen führende Juweliere in Deutschland und in der ganzen Welt auf Schmuck von Jörg Heinz. Auf die Perfektion und kreative Vielfalt des Originals.